Mitsuo Kuhne: An manchen Tagen schläft die Zeit


Mitsuo Kuhne: An manchen Tagen schläft die Zeit

Artikel-Nr.: 087

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»Ins eigene Epos einverleibt«
Mitsuo Kuhne

 

»In einem Wald voller Uhren«

Mit geschliffener Sprache meißelt Mitsuo Kuhne originäre Bildskulpturen »in Stein / Fleisch / und Blut«. Seine Verse führen in eine zerbrechliche poetische Landschaft, die sich trotz vieler Schnittpunkte mit der Wirklichkeit auffällig von ihr unterscheidet. Man streift umher zwischen »Häuserzeilen«, die längst nicht mehr entzifferbar sind, und einer »Weltbühne«, auf der sich zu den Spielzeiten Schnaps trinkende Puppen und Eidechsen mit Dauerwellen versammeln. Am Ende aber schnitzen wir die »rettende Arche« aus dem eigenen Holz.

Mitsuo Kuhnes Gedichte sind ein stetiger Auf- und Abbruch. In seinem Band »An manchen Tagen schläft die Zeit« werden die Leserinnen und Leser Zeugen einer Zerrissenheit zwischen Leben, Schreiben und Fantasie.

Der Autor

Mitsuo Kuhne, geboren 1982 in Tübingen, hat seine Kindheit und Jugend in München, Tokyo und Manila verbracht. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium in Japan zog er 2006 nach Berlin, wo er nach intensiver Benn- und Beatnik-Lektüre anfing, sich für Lyrik zu begeistern und selber zu schreiben. Mitsuo Kuhne arbeitet als Musik- und Veranstaltungsmanager und wohnt derzeit mit Frau und Sohn in Nürnberg.

 

Alles was Du hast

Was Du noch hast
Eine Handvoll Verse

Dieser Hand sieht man
Die Schwielen nicht an

Und Wörter sind
Zuallererst unsichtbar

Während einer die Welt
Zugrunde richtet

Rettet ein anderer
Sie

 

Episch

Augenblicke
Verliebt ins eigene
Epos einverleibt

In Stein
Fleisch
Blut

Wir zweifeln
Ob wir
Verzweifeln

Werden
Wir
Sehen

 

Mitsuo Kuhne
An manchen Tagen schläft die Zeit
Gedichte
78 Seiten, Broschur
Mit Zeichnungen von Julian Opitz
€ 12,80 [D] März 2016
ISBN 978-3-943599-39-8

 

Alle Informationen zu An manchen Tagen schläft die Zeit zum Download (PDF)

 

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